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Bioökonomie

Weg von fossilen Rohstoffen und hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise: Die Bioökonomie setzt auf biologische Ressourcen und Verfahren und orientiert sich an natürlichen Stoffkreisläufen. So lassen sich Treibhausgas‐Emissionen reduzieren, die durch den Einsatz fossiler Ressourcen entstehen, etwa in der Baubranche oder im Konsumsektor.


Die Bioökonomie und die Kreislaufwirtschaft teilen das Ziel, Materialkreisläufe so zu schließen, dass Ressourcen nicht verschwendet, sondern effizient genutzt werden.

Zirkuläre Bioökonomiestrategie der Stadt Stuttgart (ZirBioS)

 

Ziel der Bioökonomie ist es, erstens, fossile Materialien so gut wie möglich durch biologische Stoffe zu ersetzen, und zweitens, die biogenen Stoffströme bestmöglich zu nutzen. Die Landeshauptstadt, ihre Ämter und Eigenbetriebe verarbeiten tagtäglich große Mengen an biologischen Stoffen, vom Grüngut über den Bio-Abfall bis hin zum Klärschlamm. Und auch wenn diese Stoffe im Alltag der meisten Menschen keine große Rolle spielen, so steckt in ihnen doch enormes Potenzial.

Mit der zirkulären Bioökonomiestrategie der Landeshauptstadt Stuttgart zeigen wir auf, welche Zukunftsfelder und Potenziale eine nachhaltige und kreislauforientierte Bioökonomie in Stuttgart bietet.

Das Projektteam der Zirkulären Bioökonomiestrategie wird in einem ersten Schritt die Akteure und Stakeholder der Bioökonomie in Stuttgart erfassen und in Workshops miteinander vernetzen. Des Weiteren steht die Analyse von bisher wenig genutzten biogenen Stoffströmen im Stadtgebiet und deren Nutzungspotenzial im Blickpunkt. Helfen soll die Visualisierung der Stoffströme und der Akteure, beispielsweise in Form einer Karte. Darüber hinaus erstellt das Projektteam Stoffstromdiagramme zu kommunalen, urbanen biogenen Stoffströmen in Stuttgart und untersucht Ansätze für natürliche, urbane Kohlenstoffsenken. 

Die Bioökonomiestrategie selbst und weitere Details werden Sie in den nächsten Monaten hier vorfinden.

Das Projekt ZirBioS ist gefördert vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden‐Württemberg.

Stuttgart Marktplatz 2045_web

Foto: Für den Bildband „Zukunftsbilder 2045“ haben Reinventing Society und das Wire Collective eine Vision für den Stuttgarter Marktplatz entworfen. Dach- und Fassadenbegrünung liefern neben mikroklimatologischen Vorteilen eine Möglichkeit für urbane Kohlenstoffsenken. Stadtgrün nimmt Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf und speichert diesen in der urbanen Biomasse. Die Biomasse des urbanen Raums kann auf den kommunalen Sammelstellen für Grüngut durch die stoffliche Nutzung zu wertvollen Pflanzsubstraten (z.B. zertifizierte Pflanzenkohle, Kompost) weiterverarbeitet werden. Auch das Pflanzsubstrat selbst kann schon heute zu einer urbanen Kohlenstoffsenke werden.

Was ist neu?

 

Sie Interessieren sich für weitere Unternehmen im Bereich Bioökonomie und Kreislaufwirtscahft? Oder wollen ihr eigenes Unternehmen platzieren? Dann schauen Sie doch mal im folgenden Kompetenzatlas von Umwelttechnik BW vorbei:

https://greentech-bw.de/de/services/atlas

MaxSchuchardt-Portrait-in-Sprechblase


Ansprechperson

Dr. Max Schuchardt

Marktplatz 1
70173 Stuttgart

0711 216-80647
max.schuchardt@stuttgart.de

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