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25. Mai 2022, Stuttgarter Klima-Innovationsfonds

KLIMA Thinking Circle: Gemeinsam zu einer Strategie für mehr Nachhaltigkeit

Wie kann ich als Unternehmen fit werden für die Herausforderungen des Klimawandels? Wie kann ich Risiken minimieren und nachhaltig wirtschaften? Im „KLIMA Thinking Circle“ lernen Unternehmen voneinander und entwickeln dabei eine Strategie. Im September sollen die ersten Gruppen starten. Wer dabei sein will, kann sich anmelden.

Die Thinking Circles sind eines der Projekte, die vom Klima-Innovationsfonds der Stadt Stuttgart gefördert werden. Die Idee: Bis zu acht Unternehmen unterstützen sich ein Jahr lang gegenseitig bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele und entwickeln gemeinsam Lösungen. Einmal pro Monat findet dazu ein Workshop mit fachlichem Input statt. Der ganze Prozess wird professionell moderiert und begleitet.


Die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit betreffen alle Unternehmen. Einerseits sind Unternehmen direkt von den Auswirkungen von Extremwetterereignissen und fragilen Lieferketten betroffen. Dazu kommen gesetzliche Pflichten wie das Erstellen eines Nachhaltigkeitsberichts. Von der CSRD-Berichtspflicht werden künftig auch mittelständische Betriebe mit mehr als 250 Mitarbeitenden und 40 Mio. Euro Umsatz betroffen sein. Und schließlich fordern auch Kunden und andere Stakeholder mehr Transparenz.

Im Team geht es schneller

„In den Thinking Circles bringen wir Unternehmen zusammen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen“, erklärt Jelena Hornischer, die das Programm koordiniert. „Gemeinsam findet man schneller Lösungen. Eine 1:1-Beratung dauert oft viel zu lange.“ In den Thinking Circles bringt dagegen jedes Unternehmen sein Fachwissen ein. Vom Austausch profitieren letztendlich alle.

Zunächst geht es darum, eine Bestandsanalyse zu machen und Handlungsfelder zu definieren: Wie sieht es mit dem Klimamanagement im Unternehmen aus? Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen? An welchen Themen muss gearbeitet werden? Die genauen Themen der Workshops richten sich nach dem Bedarf der Teilnehmenden. „Wer künftig einen Nachhaltigkeitsbericht vorlegen muss, ist damit gut vorbereitet“, so Hornischer.

Konkret sollen die Unternehmen Ziele definieren und wirkungsvolle Klimaschutzmaßnahmen entwickeln. Klimabezogene Risiken und Chancen für das eigene Geschäftsmodell sollen erkannt werden. Im besten Fall ergeben sich langfristige Synergien und Kooperationen zwischen den teilnehmenden Unternehmen.

Verschiedene Arbeitsschwerpunkte

Insgesamt sollen im September vier Arbeitsgruppen in Stuttgart starten: Neben dem oben beschriebenen „KLIMA Thinking Circle“ wird es drei weitere geben: Im „CIRCULARITY Thinking Circle“ geht es um Kreislaufwirtschaft, also um die Entwicklung zirkulärer Produkte und Dienstleistungen. Initiiert wurde dieser Thinking Circle von Hansa Armaturen.

Der „IMMO Thinking Circle“ richtet sich an Immobilienbestandshalter, die ihr Portfolio nachhaltiger machen wollen. In einem vertrauensvollen Austausch werden gemeinsam Ideen und Lösungen für den Aufbau nachhaltiger Gebäude und die energetische Sanierung erarbeitet.

An Unternehmen aus Stuttgart-Möhringen und Umgebung richtet sich ein Thinking Circle, bei dem es um „Sharing Economy“ geht, also um das gemeinsame Nutzen von z.B. Büroräumen, Kantine, Firmenwagen oder Energie. So können Ressourcen geschont und Kosten gespart werden – ein Mehrwert für Mensch und Umwelt. Diese Gruppe geht auf eine Initiative des Softwareunternehmens AEB zurück.

Nachhaltige Unternehmen sind langfristig erfolgreich

Hinter den „Thinking Circles“ steckt das Unternehmen „Sustainable Thinking“ mit Büros in Darmstadt und Stuttgart. „Sustainable Thinking“ unterstützt Unternehmen bei der Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Das ist längst kein Luxusthema mehr. Denn die globalen Veränderungen und Krisen können auch Geschäftsmodelle gefährden. Nachhaltigkeit bestimmt über die Wettbewerbsfähigkeit und den langfristigen Erfolg. „Die heutigen Herausforderungen sind zu komplex, als dass sie ein Unternehmen oder eine Person alleine lösen kann“, so Hornischer. „Das gelingt nur durch Kooperation und Partnerschaften.“

→ Start der „Thinking Circles“ ist im September 2022. Die Teilnahme wird zu 50 Prozent vom Stuttgarter Klima-Innovationsfonds gefördert.

Weitere Infos: www.sustainable-thinking.de/thinking-circles

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