
Effizient fördern: Maximale Wirkung, minimaler Aufwand
Der Stuttgarter Klima-Innovationsfonds fördert seit 2021 Unternehmen, Projekte aus der Forschung sowie Vereine, die Klimaschutz „auf die Straße bringen“, mit bis zu 500.000 Euro.
Statt aufwendiger Prozesskontrollen zahlt die Landeshauptstadt Zuschüsse ergebnisorientiert aus – ein bewährtes internationales Verfahren, das administrative Lasten halbiert und Innovationen schneller zur Marktreife führt.
Was macht den Stuttgarter Klima-Innovationsfonds effizient und wirksam?
Fokus auf Wirkung und Entbürokratisierung
System der ergebnisorientierten Finanzierung
Projekte definieren zu erreichende Meilensteine (messbare Outputs/Outcomes). Die Stadt zahlt nur, wenn diese Ergebnisse erreicht und verifiziert sind. Stichprobenartige statt vollständiger Kostenprüfung. Fokus auf Wirkung, nicht Papierkram.
Starke Vereinfachung der Nachweispflichten
Statt umfangreicher Berichte und Einzelnachweise genügt ein belastbarer Nachweis der Zielerreichung sowie eine transparente Übersicht über die Mittelverwendung. So und durch regelmäßige Projekttreffen und der Teilnahme an Veranstaltungen der Förderprojekte lernen wir die Projekte besser kennen als durch lange Berichte.
Schlanke Nebenbestimmungen
Nebenbestimmungen entschlacken, strukturieren und auf das beschränken, was wirklich wichtig ist. Kaum jemand liest allgemeine Nebenbestimmungen. Besser strukturierte und kürzere Nebenbestimmungen mit ausschließlich relevanten Regelungen sorgen dafür, dass sie eher gelesen und beachtet werden.
Digitaler Förderprozess
Die Antragstellung, -bewertung (Gutachten), Projektauswahl (Jury) und das kontinuierliche Projektmanagement (inkl. Finanz- und Ergebnismonitoring) laufen über eine digitale Plattform.
Enge Vernetzung mit der Klima-Kommunikation
Eine klassische Win-Win-Situation: die städtische Klima-Kommunikation gewinnt starke Beispiele (Futurepoints) für die jetztklimachen!-Kampagne, während der Stuttgarter Klima-Innovationsfonds an Sichtbarkeit und Bekanntheit gewinnt.
Begleitung statt reiner Bewilligung
Projektunterstützung und Sparring Partner der Projekte
Die Zeit-Einsparung durch die ergebnisorientierte Förderung wird genutzt, um die Projekte zu unterstützen. Wir verstehen uns als strategischer Partner („Sparring Partner“), der die Projekte durch Vernetzung, Beratung und Zugang zu relevanten Akteuren unterstützt.
Stuttgart Challenge: Konkrete Herausforderungen angehen
Die „Stuttgart Challenge“ stärkt die Zusammenarbeit in der Verwaltung und bringt Innovationen in die Kommune. Einmal jährlich definieren wir mit der „Stuttgart Challenge“ gemeinsam mit einem städtischen Amt eine Herausforderung zur Klimaneutralität und suchen europaweit nach Lösungen. So unterstützen wir Kolleginnen und Kollegen und treiben Innovationen in der Verwaltung voran.
Starke Partnerschaften nutzen
In Partnerschaften und durch Kooperationen mit externen Organisationen (z.B. Stiftungen, NGOs, Unternehmen) akquirieren wir einerseits zusätzliche fachliche und finanzielle Ressourcen für weitere Vorhaben und bieten andererseits diese Netzwerke auch den geförderten Projekten an.
Geschwindigkeit, Lernen und Qualität der Auswahl
Schneller Programmstart
Das Förderprogramm wurde zügig gestartet und dann iterativ weiterentwickelt.
Unabhängige Projektauswahl
Eine unabhängige Jury entscheidet über die zu fördernden Projekte, berät bei fachlichen Mängeln und fordert zur Überarbeitung auf. Dieser iterative Prozess stärkt die Projektanträge.
Lernendes System
Erfahrungen aus der Förderung fließen kontinuierlich in die Anpassung der Instrumente ein. Auch hier setzen wir auf Geschwindigkeit: Von der Ausschreibung der Evaluierung 2024 bis zum Beschluss der angepassten Förderrichtlinie im Gemeinderat vergingen weniger als 12 Monate.
Klare Auswahlkriterien
Die maßgeblichen Kriterien für die Projektauswahl sind Wirkungspotenzial, Skalierbarkeit und Beitrag zur Transformation in Stuttgart.
Der Stuttgarter Klima-Innovationsfonds beweist: Ergebnisorientierte Förderung bedeutet nicht weniger Kontrolle – sondern eine intelligentere.
Hauke Diederich
Stuttgarter Klima-Innovationsfonds
Marktplatz 1, 70173 Stuttgart
0711 21680616
Hauke.Diederich@stuttgart.de
